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Der Knock baut für seine Zukunft

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Datum:
Veröffentlicht: 18.5.20
Die Bauphase des Bettentraktes wird sich über das restliche Kalenderjahr 2020 erstrecken.

Seit mehr als vier Jahren gibt es am Knock Überlegungen den Bettentrakt zu sanieren.
Gründe dafür sind:
• Nach 25 Jahren sind die Zimmer und deren Einrichtung ziemlich abgewohnt, da sie von den ständig wechselnden Beleggruppen beachtlich strapaziert wurden.
• Die Sammelduschen und Gemeinschaftstoiletten für unsere 4-Bett-Zimmer sind inzwischen kein Standard mehr. Sie führen unter den Beleggruppen immer wieder zu Unstimmigkeiten, da ein Teil der Gäste in Doppelzimmern mit Dusche und WC untergebracht sind.
• Der Bettentrakt ist auch nicht barrierefrei. Ein Aufzug soll möglich machen, dass auch behinderte Menschen in den oberen zwei Stockwerken übernachten können.
Dies sind die drei wichtigsten Gründe die für eine Entkernung des Bettentraktes sprechen.
Ende Januar hat das Erzbischöfliche Ordinariat in Bamberg dem Umbau zugestimmt. So wollten wir die Sanierung des Bettentraktes im Jahre 2021 angehen. Da aber der Knock durch die Corona-Pandemie schon seit fünf Wochen geschlossen ist und in den nächsten Monaten sicher keine Belegungen stattfinden werden, haben wir beschlossen den Umbau vorzuziehen. Deshalb wollen wir schon Ende Mai mit der Baumaßnahme beginnen.
Konkret heißt das:
• Die beiden unteren Stockwerke des Bettentraktes werden entkernt und die neuen Ein-, Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmer erhalten alle Dusche und WC;
• Die Bettenanzahl von 69 bleibt erhalten, da wir die bisherigen Sammelduschen und WCs als neue Raumfläche dazugewinnen.
• Alle Zimmer erhalten Fußbodenheizung. Dies führt zu Energieeinsparung und einer Optimierung der vorhandenen Heizungsanlage.
• Die Einrichtung der Zimmer (Betten, Schränke, Tische und Stühle) wird erneuert.
• Durch den Aufzug ist der gesamte Bettentrakt barrierefrei.
Die Bauphase des Bettentraktes wird sich über das restliche Kalenderjahr 2020 erstrecken. Wir hoffen, dass wir unseren Knock ab Januar 2021 wieder für Besucher und Gäste öffnen können.


von Hans Löffler